Herzlich Willkommen

auf den Internetseiten der Katholischen Stadtkirche Bottrop!

 

Das gesamte Ruhrgebiet vollzieht seit Jahren einen rasanten Strukturwandel. Und auch die Stadt Bottrop mit ihren knapp 118.00 Einwohnern, von denen die Hälfte katholisch ist, erkundet neue Wege. Denn zum einen wird im Jahr 2018 in Bottrop das letzte Bergwerk in Deutschland schließen. Zum anderen ist die Stadt an der Schwelle zum Münsterland und zum Niederrhein seit 2010 die Innovation City Ruhr und damit die Modellstadt in Deutschland in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz.

 

In diesen Prozessen, die wirtschaftlich, sozial und ökologisch von großer Bedeutung sind, hat sich die katholische Kirche in Bottrop mit ihren Möglichkeiten und Anliegen immer aktiv gezeigt und die Handelnden wie die Betroffenen mit seelsorglicher und sozialer Kompetenz begleitet. Und dies im Schulterschluss mit den anderen christlichen Konfessionen in Bottrop und in gegenseitigem Respekt unter anderem auch mit den muslimischen Gläubigen.

 

Diese Internetseiten sollen zum einen einen Einblick in die Arbeit auf Stadtebene (Katholikenrat, Stadtkonferenz, Dechant) und die dort durchgeführten Projekte  geben. Zum anderen sollen sie einen Blick vermitteln auf das Wirken der zwei Pfarreien in Alt-Bottrop mit insgesamt sieben Gemeinden, die zum Bistum Essen gehören. Außerdem wollen wir Interessierten Hilfen zur schnellen Kontaktaufnahme bieten.

 

Mit Johannes der Täufer gehört im Stadtnorden (Kirchhellen) eine weitere Pfarrei mit zwei Filialkirchen übrigens zum Bistum Münster.

Die katholische Kirche in Bottrop unterhält Kindergärten, Alteneinrichtungen, ein Krankenhaus sowie weitere caritative Werke und Dienste (Caritas-Verband und Sozialdienst Katholischer Frauen). Sie ermöglicht ein lebendiges Leben in Gemeinschaften, Verbänden, Vereinen ... Diese Internetseiten sollen für diesen Bereich in Zukunft auch ein Wegweiser sein! Allerdings befinden sich die Seiten zu den Einrichtungen und Verbänden innerhalb der Stadtkirche ebenso noch im Aufbau wie die Vorstellung unserer Partner auf den verschiedensten Ebenen.

 

Der Katholikenrat in Bottrop fühlt sich in seiner Arbeit durch folgendes Schlusswort herausgefordert,  das Franz Kardinal König (1905 – 2004) zum Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils am 8. Dezember 1965 gehalten hat:

„Die Kirche Christi sei:
Eine einladende Kirche.
Eine Kirche der offenen Türen.
Eine wärmende, mütterliche Kirche.

Eine Kirche  des Verstehens und Mitfühlens, des Mitdenkens, des Mitfreuens und Mitleidens.
Eine Kirche, die mit den Menschen lacht und mit den Menschen weint.
Eine Kirche, der nichts fremd ist und die nicht fremd tut.
Eine menschliche Kirche, eine Kirche für uns.

Eine Kirche, die wie eine Mutter auf ihre Kinder warten kann.
Eine Kirche, die ihre Kinder sucht und ihnen nachgeht.
Eine Kirche, die die Menschen dort aufsucht, wo sie sind: bei der Arbeit und beim Vergnügen, am Fabriktor und auf dem Fußballplatz, in den vier Wänden des Hauses.
Eine Kirche der festlichen Tage und eine Kirche des täglichen Kleinkrams.
Eine Kirche, die nicht verhandelt und feilscht, die nicht Bedingungen stellt oder Vorleistungen verlangt.

Eine Kirche, die nicht Wohlverhaltenszeugnisse verlangt oder ausstellt.
Eine Kirche der Kleinen, der Armen und Erfolglosen, der Mühseligen und Beladenen, der Scheiternden und Gescheiterten im  Leben, im Beruf, in der Ehe.

Eine Kirche derer, die im Schatten stehen, der Weinenden, der Trauernden.
Eine Kirche der Würdigen, aber auch der Unwürdigen, der Heiligen, aber auch der Sünder.
Eine Kirche nicht der frommen Sprüche, sondern der stillen, helfenden Tat.
Eine Kirche  des Volkes.“